Die Verwendung von Karbonfasern in Laufschuhen lässt sich auf mehrere ihrer vorteilhaften Eigenschaften zurückführen.

Untersuchungen haben ergeben, dass 85% der Sprinter, die Schuhe mit einer höheren Längsbiegesteifigkeit innerhalb eines bestimmten Bereichs tragen, eine gewisse Leistungssteigerung feststellen konnten. Eine Erhöhung dieser Steifigkeit kann insbesondere die anfängliche 10-Meter-Beschleunigungsphase des Sprints begünstigen und den Sauerstoffverbrauch bei Sprüngen und Richtungswechseln effektiv senken.

Darüber hinaus kann die Anpassung der Längsbiegesteifigkeit von Laufschuhen die biomechanischen Parameter des Laufens beeinflussen, was sich wiederum auf die Laufleistung und die Wirtschaftlichkeit auswirkt. Die erhöhte Steifigkeit kann die Bodenreaktionskraft während der Laufstützphase nach vorne verlagern, wodurch der Kraftarm der hinteren Wadenmuskelgruppe vergrößert und die Kraft der Abdruckphase des Sprunggelenks erhöht wird, wodurch der Fuß einen Schub erhält.

Karbonfasern bieten außerdem Verdrehschutz und starken Halt. Studien zeigen, dass abnorme Gewölbestrukturen das Risiko von Sportverletzungen erhöhen können. Carbonplatten können die Zwischensohle von Sportschuhen verstärken, die strukturelle Steifigkeit verbessern, die Stabilität des Fußgewölbes gewährleisten und einen Verdrehschutz bieten. Eine gute Anti-Torsions-Konstruktion kann auch die Leistung des Dämpfungssystems verbessern, ein komfortables Fußgefühl gewährleisten und Laufschuhe stabiler machen.

Außerdem bieten Laufschuhe aus Karbonfasern einen gewissen Rebound-Effekt. Die Carbonplatte und die Zwischensohle des Laufschuhs bilden zusammen eine "Sandwich"-Struktur, die die Kraft des Läufers besser nutzen, die Rückstoßfähigkeit verbessern und den Energieverlust reduzieren kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Karbonfasern aufgrund ihrer hervorragenden Leistung eng mit Sportschuhen zusammenarbeiten.