Strukturelle Systeme für Kraftfahrzeuge
Kohlefaserverbundwerkstoffe bieten ein außergewöhnliches Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht und sind damit die beste Lösung für den Leichtbau von Fahrzeugen. Durch den Einsatz in Karosserie- und Fahrwerkskomponenten kann die Strukturmasse halbiert werden, wobei ausgewählte Modelle eine Gewichtsreduktion von 68% erreichen. Das serienmäßige Kohlefaser-Monocoque des BMW i3 ist ein Beispiel für die industrielle Nutzung dieser Technologie für Strukturanwendungen.
Hochleistungs-Bremslösungen
Dank ihrer außergewöhnlichen Verschleißeigenschaften und ihrer thermischen Stabilität ermöglichen Kohlefaserverbundwerkstoffe moderne Bremssysteme. Diese Komponenten halten die Bremsleistung auch bei hohen Temperaturen aufrecht und verbessern die Bremsleistung bei gleichzeitiger Minimierung der Bremswege für mehr Sicherheit. Die Enzo-Baureihe von Ferrari nutzt die Karbon-Keramik-Matrix-Bremstechnologie.

Fortschritte bei der Antriebswelle
Antriebswellen aus Kohlefaser übertreffen herkömmliche Metallantriebswellen durch 60%-Gewichtseinsparungen, überlegene Ermüdungsfestigkeit und schwingungsdämpfende Eigenschaften. Diese Gewichtsreduzierung schlägt sich direkt in einer verbesserten Effizienz des Antriebsstrangs nieder. Die Anwendungen in der Automobilindustrie reichen vom Toyota 86 bis zum Sesto Elemento Konzept von Lamborghini.
Ästhetischer und funktionaler Zuschnitt
Über die strukturellen Anwendungen hinaus werten Kohlefaserverbundwerkstoffe sowohl Elemente im Innenraum als auch äußere Akzente auf. Komponenten wie Instrumententafeln und Türeinlagen bieten einen doppelten Nutzen: eine erhebliche Gewichtsreduzierung und gleichzeitig eine hochwertige Ästhetik mit sportlichen optischen Akzenten.





